• Hartchrom

    Hartchrom

    Hartverchromung in gewünschten Schichtdicken und Oberflächenrauigkeiten

  • Katalysator

    Katalysator - Instandsetzung

    Instandsetzung von Katalysatoren für PKW und Kleintransporter aller Typen

Hartchromschichten

Eigenschaften von Hartchrom und wesentliche Anwendungsgebiete

Hartchromschichten und Hartchromoberflächen finden in sehr vielen Bereichen industrieller Güter Verwendung.

Hartchrom zeichnet sich durch hohe Abriebfestigkeit, geringen Verschleiß, Korrosionsbeständigkeit, Wärmebeständigkeit, Resistenz gegenüber verschiedenen Chemikalien aus.

Das Chrom scheidet sich mittels elektrolytischer Abscheidung aus dem Elektrolyt auf dem zu verchromenden Werkstoff ab. Die Schichtdicken sind meist größer 25µm um das darunterliegende weichere Grundmaterial zu schützen.

Grundmaterialien für eine Verchromung, auf die unmittelbar ohne aufwändige Vorbehandlung die Chromschicht aufgebracht werden kann, sind Stähle verschiedener Legierungen.

Bei anderen Materialien, wie Gusseisen, Kupfer oder im besonderen auch Aluminium sind vor dem Chromverfahren oft aufwändige Vorbehandlungen (Passivierungen) erforderlich.

Bei diesen Verchromung finden sehr spezielle Elektrolyte Anwendung die genau auf die jeweiligen Legierungen abgestimmt werden.

Durch Aufchromen mit Hartchrom werden viele Bauteile, die durch Verschleiß ihre Lebensdauer erreicht haben nachhaltig länger nutzbar gemacht.

Dafür wird nach entsprechender Bearbeitung eine entsprechen dicke Hartchromschicht auf das Bauteil aufgebracht.

Hartchrom ist beständig gegenüber Säuren , wie z. B. H2SO4, HNO3, H3PO4, wässrige Medien.

Die Härte der Chromschicht betragt zwischen Hv 850-1200.

Eine besondere Korrosionsbeständigkeit wird durch mehrfache Chromschichten erzielt, da hiermit die Microrissigkeit der Hartchromschicht kompensiert werden kann.

Diese speziellen Verfahren der Verchromung im Bereich Hartchrom finden Anwendung u.a. im Schiffsbau, auf Bohrinseln in Anlagen, die in Küstenregionen verstärkt dem Einfluss von Salzwasser ausgesetzt sind.

Verchromte Oberflächen weisen geringe Haftfestigkeit gegenüber Lacken , Kunst- und Naturstoffen auf.

Das Problem der geringen Schmierung lässt sich umgehen durch Erweiterung der Poren und Risse der Chromschicht und damit der Schaffung von Taschen für die Aufnahme des Schmiermittels.

Diese Eigenschaft findet v.a. bei Anwendungen in Bereichen der Hydraulik (Hydraulikzylindern, Kolbenstangen für Lkw, Schubstangen, Hubzylindern, gleitgelagerten Wellen im Maschinenbau) Beachtung.

Die besondere Verschleißresistenz findet z. B. Anwendung in Transportanlagen der Holzindustrie (verchromte Wellen von Förderanlagen, Schredderanlagen) oder auch in Kalk- und Tonhütten, Dachziegelwerken etc.

Durch präzise Messverfahren wird die Rauigkeit der hartverchromten Oberfläche bestimmt und durch geeignet Nachbearbeitungsverfahren den Erfordernissen angepasst.

Die besonders hohe Hitzebeständigkeit des Hartchromüberzuges wird auch in einigen Bereichen der Lebensmittelindustrie, v.a. beim Backofenbau, in Pizzaöfen oder Arbeitsplatten von Großküchen als besonderer Vorzug genutzt.

Trotz umfangreicher Bemühungen seitens der Forschung und Entwicklung, Umweltverbänden ist es bisher noch nicht gelungen, alle positiven Eigenschaften die das Hartchromverfahren aufweist, mit Chrom 6 freien Elektrolyten zu erzielen. Es gibt derzeit noch keine Alternativen.